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Bad Salzschlirf liegt in 250 bis 495 Meter Höhe am
Nordostrand des Vogelsbergs im Tal der Schlitz, die hier durch den
Zusammenfluss von Lauter und Altefeld entsteht.
Salzschlirf wurde bereits im Jahre 812 erstmals urkundlich erwähnt.
Schon früh war die Entwicklung des Ortes mit salzhaltigen Quellen
verbunden. So gewannen bereits im Mittelalter die Fuldaer Äbte das
damals so wichtige Salz in den Salinen von Bad Salzschlirf.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts ließ der Fuldaer Fürstbischof
Heinrich von Bibra die Brunnen tiefer bohren, um den Ertrag der
Salzquellen zu steigern. Dies scheiterte, da Grundwasser in die
salzhaltigen Quellen trat. 1798 wurden die Salinen geschlossen.
1835 ließ der gesundheitlich angeschlagene Graf Friedrich Wilhelm
von Schlitz, genannt von Görtz, sich mit den Brunnen von Salzschlirf
belehnen und diese wieder ausheben. Der Ausbau des Bades unterblieb
jedoch, da der Graf 1836 starb. 1838 wurde Salzschlirf zum staatlich
anerkannten Heilbad.
In den folgenden Jahren wurde der Ausbau der Kuranlagen durch Dr.
Eduard Martiny, einen Freund des verstorbenen Grafen, wieder
aufgenommen. Es erfolgte ein rascher Ausbau der Kuranlagen, der
alsbald die finanziellen Mittel des Arztes überstieg. So verkaufte
er es zunächst an den Staat, erwarb es jedoch 1873 wieder zurück und
gründete die „Gewerkschaft Bad Salzschlirf“, die das Bad betrieb.
Nachdem diese in finanzielle Schwierigkeiten kam, wurde das Bad an
rheinische Fabrikanten verkauft.
1900 gründeten diese die „Aktiengesellschaft Bad Salzschirf“, die
bis vor wenigen Jahren den gesamten Kurbetrieb übernahm. Bedingt
durch eklatante Misswirtschaft geriet auch die AG in finanzielle
Schwierigkeiten und musste im Jahre 2000 Insolvenz anmelden.
Dank verschiedener Investoren und der Gemeinde ist der Fortbestand
der wichtigen Kureinrichtungen gewährleistet. Aktuell gibt es in Bad
Salzschlirf drei große Kurkliniken.
[Quelle:
Wikipedia] |
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