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Der mit
Abstand
imposanteste
Zeuge des alten
Friedhofes ist
aber zweifellos
der mächtige
Spitzpfeiler zu
Ehren des
riedeselschen
Rates Johann
Gottlieb Kanzau
aus dem Jahr
1775. Der „Kanzau´sche
Obelisk“, wie er
genannt wird,
ruht in seiner
dreieckigen Form
auf drei
steinernen
Totenköpfen, die
wiederum auf
einem
dreieckigen
Podest liegen.
Da die Zeit auch
an diesem
massiven Denkmal
nicht spurlos
vorbei gegangen
ist, musste es
in den Jahren
1986 bis 1988
restauriert
werden. Nun
ziert es wieder
die Grünfläche
an der Ecke
Bahnhofstraße/Poststraße,
genau an der
Stelle, wo einst
die mächtige,
doppelstämmige
Linde vor der
Wendelskapelle
stand.
An die
Wendelskapelle
selbst erinnert
leider nichts
mehr. Während
man den
Stadttoren
mittlerweile
durch große
weiße
Hinweisschilder
samt Zeichnungen
Denkmäler
gesetzt hat,
bleibt das
Wissen um die
einst so
wichtige Kirche
an der
Bahnhofstraße
nur einigen
Eingeweihten
vorbehalten.
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